HIT - Akademische Personalentwicklung an Thüringer Hochschulen

Das Verbundprojekt »HIT | Akademische Personalentwicklung an Hochschulen in Thüringen« realisiert seit fast 13 Jahren ein landesweites hochschuldidaktisches Kooperationsprojekt von momentan sechs Thüringer Hochschulen. Dazu gehören die Universitäten Erfurt, Weimar und Ilmenau sowie die Fachhochschulen Erfurt, Schmalkalden und Nordhausen.

Die HIT ist Anbieter eines breiten fachübergreifenden Qualifizierungsprogrammes zur Personalentwicklung im akademischen Bereich und unterstützt damit die Professionalisierung der akademischen Lehrkräfte und Nachwuchswissenschaftler/-innen der kooperierenden Hochschulen.
Das Angebot der HIT umfasst Workshops im Bereich der Hochschuldidaktik sowie der akademischen Schlüsselqualifikationen. Integraler Bestandteil ist ein Zertifikat, das den deutschlandweiten Qualitätsstandards der hochschuldidaktischen Ausbildung, so wie die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) sie bestimmt, entspricht. Die Struktur des Zertifikats ist modular angelegt und stellt eine didaktisch-methodisch begründete Kombination aus Präsenzveranstaltungen, Praxisberatungen und Lehrhospitationen dar. Das Zertifikat umfasst drei Module mit insgesamt 200 Arbeitseinheiten (AE) zu je 45 Minuten:

  • Modul I - Basismodul Hochschullehre (60 AE)
  • Modul II – Aufbaumodul Hochschullehre (80 AE)
  • Modul III – Aufbaumodul Lehrprojekt (60 AE)

Weitere Bestandteile des HIT Zertifikats sind kollegiale Lehrhospitationen und Peer-Beratungen sowie die Erstellung eines Lehrportfolios. Diese Bestandteile ermöglichen es, die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen unmittelbar in die eigene Lehrpraxis zu transferieren. Die Teilnehmer/-innen weisen mit dem Erwerb des Zertifikates ihre Lehrkompetenz nach, deren Relevanz in der akademischen Laufbahn in den letzten Jahren zugenommen hat.

Die HIT leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur akademischen Personalentwicklung der kooperierenden Hochschulen.