Servicestelle Chancengerechtigkeit an Thüringer Hochschulen

Seit 1. Januar 2026 werden die Kompetenzen des Netzwerks Diversität an Thüringer Hochschulen (Div-NW), des Thüringer Kompetenznetzwerks Gleichstellung (TKG) und der Thüringer Koordinierungsstelle Naturwissenschaft (ThüKo NWT) unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt.

Die neu gegründete Servicestelle Chancengerechtigkeit an Thüringer Hochschulen soll die Vernetzung und Zusammenarbeit der Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragten sowie weiterer Akteur:innen in diesem Bereich an den Thüringer Hochschulen künftig noch stärker fördern.

Ziel ist es, die Beauftragten für Gleichstellung und Diversität bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben bestmöglich zu unterstützen und hochschulübergreifende Projekte zu koordinieren.

Die Aufgaben der Servicestelle Chancengerchtigkeit umfassen:

Vernetzen und Verändern

  • Koordination und Begleitung von Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit der Gleichstellungs- und Diversitätsaktiven der Thüringer Hochschulen.
  • Austausch und Synergie im Hochschulraum Thüringen - Vernetzung mit relevanten regionalen und überregionalen Akteur:innen bzw. Organisationen.
  • Anstoßen von Diskursen zu Chancengerechtigkeit in Forschung, Lehre und Transfer.
  • Gender- und diversitätssensible Gewinnung und Begleitung von MINT-Studierenden.

Bilden und Befähigen

  • Entwicklung und Bereitstellung von Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten für Gleichstellungs- und Diversitätsaktive.
  • Sensibilisierung von Hochschulangehörigen für Chancengerechtigkeit und intersektionale Ungleichheiten (z.B. durch die Organisation und Umsetzung hochschulübergreifender Veranstaltungen und Thementage).
  • Unterstützung der Hochschulen bei der Förderung von Gender- und Diversitätskompetenz der Hochschulangehörigen.

Beraten und Begleiten

  • Unterstützung der Hochschulen bei der Umsetzung ihrer Chancengerechtigkeitsziele.
  • Beratung und Begleitung von Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragen und weiteren Akteur:innen in der Chancengerechtigkeitsarbeit an den Hochschulen.
  • Identifikation von Förderinstrumenten und Beratung bei hochschulübergreifenden Dritt-mittelanträgen.
  • Bereitstellung von praxistauglichen Tools, Leitfäden und Handlungswissen zur Chancengerechtigkeitsarbeit.

Die Servicestelle Chancengerechtigkeit wird während der zweijährigen Aufbauphase von einem Leitungsteam, bestehend aus Vertreterinnen der FSU Jena, der TU Ilmenau und der TLPK-Geschäftsstelle, geführt.